™at the mercy of progression«


Die „modernen“ Helden unserer Zeit
17. Oktober 2008, 21:51
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Helden – ach was für ein Begriff… Ansicht findet man nirgends eine Definition wer denn nun genau ein Held ist…

irgendwann gabs mal im Englischunterricht ein Thema welche my everyday hero hieß… Sinn des ganzen war es den Kids zu vermitteln das man sich auch über die kleinen Sachen im Leben freuen soll, sich selbst mehr wahrnehmen und am besten noch Pfadfinder werden soll – was für ein Unfug.

 

Klar ist man, wenn man einer Oma über die Straße hilft für sie unter Umständen für 2 Sekunden ein „Held“ oder aber man gilt als Perverser der die alte Dame entführen will… nun ja im heutigen Überwachungsstaat sollte uns das nicht wundern, wenn sofort eins dieser blauen Autos um die Kurve gebrettert kommt man zwei korpulente Herren aussteigen, im gleichen Augenblick die letzten Donutreste auf den Boden fallen, sieht und einem Sprüche an den Kopf geworfen werden dass man die alte Frau nicht belästigen soll… aber ich schweife grad wieder ab.

Zurück zum englisch Unterricht – dieser zeigt den Kindern doch eigentlich, dass sie sich mit den kleinen Sachen  zufrieden geben sollen – weg vom Nachvorne streben – nichts mehr vom zu den Sternen greifen – wenn man der heutigen Obrigkeit blind vertraut ist es doch am besten auf der Stelle zu treten – mitten im Leben zu versumpfen und sich in der breiten Masse einzuordnen und am aller liebsten für immer und ewig dableiben.

Damit dieses Prinzip umgesetzt werden kann wird ja auch allerhand  Maßnahmen dafür eingeleitet – wir schließen Gymnasien, entwickeln sinnlose Rahmenlehrpläne, kürzen jegliches Geld für Bildung, nehmen auch dem letzten potentiellen Genie die Chancen sich zu verwirklichen.

Ja mal im Ernst, es ist doch gar nicht mehr gewollt ein Staat der Elite zu sein – das Land der Dichter und Denker- das Land in dem das Volk auch mal hinter die Kulissen blickt – sowas ist doch der Albtraum jedes Regierungschefs der heutigen Zeit. Ein Volk welches aktiv mitdenkt.  Aber dennoch schmücken wir uns immer noch mit den Federn dieser Vergangenenzeiten. Eigentlich erbärmlich.

 

 

Hier ende ich erst einmal mit einem Zitat von Friedrich Nietzsche(Es ist gut mit einem Zitat abzuschließen, denn wenn jemand anders es schon am besten formuliert hat, und man selbst es nicht besser kann, dann stielt man eben von ihm… und verschafft sich einen starken Abgang!(das war Übrigends auch grad ein Zitat aus american history x XD)

 

„Niemand dankt dem geistreichen Menschen die Höflichkeit, wenn er sich einer Gesellschaft gleichstellt, in der es nicht höflich ist, Geist zu zeigen.“