Gespeichert unter: Bildung|Schule|Lernen, Gott und die Welt, Society wake up! | Schlagworte: bildung, Entwicklung, Generation, Jugend, Niveau, Staat, wissen, Zukunft
„Guten Abend meine Damen und Herren, heute sinkt für sie das Niveau“
Jeder möchte gern „auf hohem Niveau“ kommunizieren, „niveauvoll“ unterhalten werden und natürlich „mit Niveau“ behandelt werden. Nur wer dann wirklich mit Niveau konfrontiert wird, tritt meistens schnell den Rückzug an und regt sich über „hochtragenden Interlektuellenmist“ oder „arrogantes Besserwisser gehabe“ auf.
Niveau ist in meinen Augen, ein sehr hoch gehandeltes Gut, welches aber leider nur in den wenigsten Händen seine volle Wirkung entfalten kann. Über Fernsehen, etc. möchte ich mich hier in diesem Rahmen gar nicht auslassen, dass dort viele Defizite auftauchen, ist spätestens seit Marcel Reich-Ranicki bekannt oder auch jedem der wirklich einmal den Fernseher anschaltet und aktiv konsumiert.
Was mich viel viel stärker trifft, ist das Niveau, welches zwischen den Menschen zu suchen ist. Es leidet leider an vielen Stellen in unsere Gesellschaft, man sieht junge Mädchen, welche sich mit „Hi Schlampe“ begrüßen oder herumlungernde Jugendliche, welche um 13.20Uhr im Stadtpark einen halben Kasten Sternburg geleert haben. Jeder der Mal etwas bewusster durch seine Welt geht, wird merken, dass die eigentliche geistige Höhe, durch die Deutschland jedenfalls im Selbstbild geprägt sein soll, doch eigentlich nur ein Müh ist, von dem was möglich wäre.
Ich selbst erlebe es jeden Tag, wenn ich unser Gymnasium besuche, die Bildungseinrichtung, mit der man den höchst möglichen Bildungsweg in der BRD beschreitet. An sich eine Stätte, welche durch hohes Bildungsniveau, sowie gepflegte Umgangsformen geprägt sein sollte. Jedoch hat man leider weit gefehlt. Zur Zeiten der Massenaufnahmen und Vergewaltigung des Bildungssystems, ist dies ein Ort geworden, welcher ein bemitleidenswertes Aushängeschild für die geistige Bildung unseres Landes ist. Schüler und Schülerinnen, welche lieber Mario Barth ansehen, als sich auf ihr Referat vorzubereiten. Die besser im Fälschen von Unterschriften sind, als irgendein professioneller Betrüger. Die es vorziehen dröhnenden Electro-Beats zu lauschen, als Bachs Symphonie. Die, für die es die größte Strafe ist, Bildung zu genießen. Eine Generation von verantwortungslosen, ungebildeten Menschen wächst heran, welche anstatt das Land mit ihrem Niveau zu erfüllen eher das Gegenteil tun wird.
„Deutschlandland, oh du armes Deutschland“
Man kann die Uhr nicht zurück drehen oder gar die Zeit anhalten. Solche „Weisheiten“ bekommt man immer wieder zu hören. Ich frage mich jedoch ernsthaft, warum wir mit unserer eigentlich so wertvollen Zeit (man denke nur an den Ausspruch „Zeit ist Geld“ so verschwenderisch umgehen in Zeiten von Wirtschaftskrise und allgemeiner Depression.
Es beginnt im Jugendalter, Kinder verschwenden ihre Zeit mit eintönigen, nicht fördernden, sogar manchmal kontraproduktiven Inhalten aus der modernen Medienwelt. Viele Eltern regeln die Inhalte, welche Kinder z.B. im Fernsehen konsumieren nur gering oder oftmals sogar gar nicht. Als Verteidigung hört man dann nur Sätze wie: „Ja, aber so ist er wenigstens ruhig“ oder „Ach sie mag das doch so sehr“. In meinen Augen ist dies ein eindeutiges Versagen der Erzieher.
Viel stärker jedoch verschwendet die Generation der Heranwachsenden, ‘jung’ Erwachsen und Jugendlichen ihre Zeit. Wieviel Stunden werden damit verbracht, ziellos durch das Internet zu schweifen. Man erwischt sich selbst häufig dabei, einfach ohne wirkliches Interesse oder gar mit einem Bedarf auf Ebay, Youtube und Myspace herum zuklicken und sich „sozial zu entwickeln“. Sich selbst „up to date“ setzen um ja „in time“ zu sein, dem modernen Strom folgen. Einem Strom der Uneffektivität.
Wenn all diese verschenkte Zeit sinnvoll und produktiv genutzt werden würde, müsste sich der Staat nicht mehr mit „Abwrackprämie“, Bildungsreformen oder Finanzierungsmodellen herum schlagen. Die Rate der Studienabbrecher, die Personen ohne Abitur, die Schulabgänger mit zu geringer Qualifikation würde entfallen. Denn wer sich selbst beschäftigt und dies auf sinnvolle Art und Weise der entwickelt sich permanent ob er möchte oder nicht weiter. Er lernt.
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„Wir haben das Glück, dass wir in einem Land leben, in dem wir in Freiheit leben.“ Sinngemäß wurde dieser Ausspruch am heutigen Tag von einer meiner Kommilitonin geprägt.
In meinen Augen trifft ihr Ausspruch eigentlich völlig ins Schwarze, wenn es um das geht, was der Staat gerne möchte, das wir es denken. Doch wenn man sich einmal genau umschaut sieht man viele Freiheiten die eigentlich gar keine sind und noch viel mehr Grenzen, die uns in unserer offenen modernen Welt gesetzt werden.
Meine Mitschülerin wollte natürlich sofort Beispiele hören und war ganz entsetzt, das ich eine konträre Meinung an den Tag lege. Erstes Beispiel ist die Politik. Sie wetteiferte sofort damit, dass wir doch mitbestimmen können, wir dürfen aller 4 Jahre den Bundestag wählen.
Doch wo ist das Freiheit? Ist es wirklich Freiheit, wenn wir aller vier Jahre, andere Repräsentanten wählen dürfen und nicht die Freiheit haben, aktuelle Tagespolitik mitzugestalten. Wir, das Volk, haben auf Bundesebene keinerlei Chancen etwas, was uns nicht passt zu Verändern. Wo ist die Freiheit der Partizipation? Wo ist die Freiheit selbst zu entscheiden wer unser Staatsoberhaupt wird? Wo frage ich mich.
Dann drängt sich mir förmlich die Frage auf, warum müssen wir z.B. eine Mülltonnenpauschale bezahlen? warum müssen wir Abwasseranschluß nehmen? Warum müssen wir den kostengünstigen Atomstrom verschmähen und in teurere pseudo Alternativen investieren? Wo ist die Freiheit, dass wir wählen dürfen was gut und schlecht für uns ist?
Sind wir dazu etwa zu unfähig? Sind wir gar nur ein ungebildeter Haufen und Ballast im System der Entscheider?
-to be continued-
Gespeichert unter: Society wake up! | Schlagworte: Emanzipation, Frau, Geschlecht, Gleichberechtigung, Mann

Es gibt schon interessante Ansichten, die Frauen über Männer hegen.
Die heutige Frau kämpft stets und ständig für eine Gleichberechtigung der Geschlechter. Sobald ein Mann einer Frau vorgezogen wird, erfolgt ein Schrei nach Frauenrechten, Anti-Diskriminierungs-maßnahmen,… Doch frage ich mich ist das nicht genauso diskriminierend? Warum kann es nicht einfach sein, dass der Mann einfach überzeugender im Vorstellungsgespräch war? Nein diese Möglichkeit kommt ja gar nicht in Frage, denn man geht ja davon aus, dass alle Menschen von Grund auf gleich sind. Oder etwa nicht? Auch das oft angebrachte Argument, Frauen werden statistisch besser bezahlt, trotz gleicher Qualifikation. Ich denke die Bezahlung hängt nicht primär von der Qualifikation ab, viel mehr von den Leistungen des Individuums und da spielt es keine Rolle ob nun Kollege H. den neuen Auftrag an Land gezogen hat oder Kollegin F. Außerdem haben uns einige Studien gezeigt, das , was ja eh schon bekannt ist, Frau M. im Berufsleben weniger aktiv ist als Herr N., dass sie mehr Teilzeit arbeitet, dass sie die einfacheren Jobs bevorzugt und keineswegs so karrierefixiert ist wie er. Auch der Fakt, der in Ba-Wü jetzt eintritt, „Im Rahmen des Sofortprogramms der Bundesregierung muss darauf geachtet werden, dass junge Frauen entsprechend ihrem Anteil an den Ausbildungsplätzen berücksichtigt werden.“ Wo kommen wir denn dann hin? Wenn man als Unternehmer die Auflage bekommt, dass man die Frau einzustellen hat, nicht weil sie besser ist sondern weil sie eine Frau ist. Totale Gleichberechtigung. Aber die ist es ja gar nicht, nach der die emanzipierte Frau strebt.
Vielmehr trachtet die „moderne Frau“ nach der Bevorteilung des eigenen Geschlechts.
Wer mir das nicht glaubt, soll mir bitte die Frauenrechtlerin zeigen, die eine gemeinsame Wehrpflicht fordert!
Dies ist nicht der einzige Punkt, ok auch die Väter dürfen inzwischen in den Erziehungsurlaub gehen, wenigstens ein kleiner Schritt, es fängt doch schon bei Kleinigkeiten in unserem Alltag an, sobald ein Mann erzählt, er sei „Hausmann“ ,wird er nur noch von allen Seiten belächelt. Auch wenn der Herr Alleinerziehender-Vater auf dem Mutter Kind-Parkplatz parkt, gnade ihm Gott, dass keine emanzipierte Frau vorbei kommt und dort parken möchte. Wir in Deutschland haben noch das Glück der Schuluniformenfreiheit, nicht wie einige unserer Nachbarländer, allen voraus England. Mädchen steht es frei zwischen Faltenrock und Hose zu wählen, den Jungen ist es vorbehalten, mit langer Hose zu erscheinen. Bei Wind und Wetter. Als ein englischer Schüler nun im Sommer, bei starker Hitze, es nicht mehr in der Hose aushielt, erschien er im Rock einer Mitschülerin. Darauf ihn bekam er durch seine „Sittenwidrigkeit“ einen Schulverweis. - Gleichberechtigung?
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„Zwei Millionen Onlinesüchtige leben in Deutschland“ (www.onlinesucht.de)

Auf in die Onlinewelt
Zwei Millionen Menschen verbringen über 35 Stunden ihrer Woche im Internet. Größtenteils auf der Suche nach Online Sexabenteur oder auf dem Weg zur besten „Elfe“ des Servers.
Eine ernste Sache, denn dies sind alles Menschen die ihr reales Leben gegen eine virtuelle Alternative eintauschen. Doch wo fängt das alles an?
Man erwischt sich ja selbst ab und an beim sinnlosen hin und her klicken, YouTube Videos ansehen, Webshops durchwühlen und permanent im ICQ online sein, um ja nichts zu verpassen. Doch einige Mitmenschen gehen dann noch einen Schritt weiter. Sie opfern ihre Persönlichkeit für eine „schönere Variante ihrer selbst“. Es wird uns ja auch einfach gemacht, knuddels.de, second life, imvu, wow,… all diese Portale bieten uns die Möglichkeit mit wenigen Mausklicks all unsere kleinen Fehler und Macken auszubügeln und als perfektes virtuelles Wesen für alle anderen sichtbar durch das WWW zu wandern. Augenscheinlich schmücken sie sich damit all dies auch noch ohne großen Eigennutzen zu machen, nämlich kostenlos. Ein völliger Neuanfang und das ohne Kosten und Schwierigkeiten. Doch wenn man etwas genauer hinsieht merkt man sofort, dass sie doch nicht ganz so wohltäterisch sind wie sie gern scheinen mögen. Sie kosten uns unser wertvollstes, unsere Zeit. Unsere Lebenszeit.
Viele geben ihre realen Freunde, Güter und Werte auf um in der Onlinewelt nicht der kleine zahnbespanngte, übergewichtige Junge zu sein, sondern der mit Muskeln übersähte, berüchtigte und gefürchtete Held des Servers. Hier frage ich mich dann doch woher kommt das? Was treibt jemanden dazu sein Leben beschränkt auf zwei Quadratmeter zu führen und auf das Tippen und Klicken zu beschränken. Es ist belegt, dass die Menschen reale Verbindungen zu ihren Onlinefreunden aufbauen, sie sogar vor ihre realen Freunde stellen. Auch das vor allem der männliche Teil unserer Bevölkerung einen enormen Kick beim Online Sex bekommt. Sei es durch das aus anonyme Ausleben aller Fantasien oder durch die unbegrenzten Möglichkeiten, wenn denn dann aus dem 63 jährigen Holger die kleine unschuldige Clarissa wird, welche mit ihrer unschuldigen Art allen Herren den Kopf verdreht.
Ich denke das Hauptproblem hierbei ist die Intensität der realen Kontakte und die hohe Akzeptanz unserer Gesellschaft. Es juckt doch heute keinen mehr wenn der Streber aus der ersten Reihe nicht auf den angesagten Partys zu gegen ist. Keiner bemerkt wenn er nur allein auf seinem Platz sitzt und die neusten Raidinstanzen auswendig lernt, um dann sobald er wieder in seiner Welt ist, vor seinen „Freunden“ zu brillieren. Warum jedoch sind diese Freunde nur dort zu Gange? Wo sind all die Menschen um ihn herum? Wo sind all jene, die ihn jeden Tag treffen?
Weit weg.
Denn er bedient das Klischee des Nerd und wer will schon mit dieser gesellschaftlich geächteten Gruppierung gesehen werden? Wer will schon zu den Freaks zählen? – Keiner –
Jedem ist es viel wichtiger das „angesagte“ Image zu wahren, den Vorurteilen seiner Mitmenschen und „Freunde“ gerecht zu werden um ja ihre „Achtung“ zu erhalten und den falschen Freundschaften zu brillieren. Jetzt frage ich mich jedoch wer von den beiden hat keine Freunde? Der, der sich auf Grund seiner vermeidlichen Freunde davon abbringen lässt das zu tun was er für richtig hält, oder der der sich aufopfert um wenigstens etwas Beachtung zu bekommen?
ANHANG: Es gibt natürlich Ausnahmen, so schaffen es einige den Bogen zwischen Onlineleben und Realität zu bekommen. Und auch gibt es Menschen, die ihren bestehenden Freundeskreis online „erweitern“ um über spezielle Interessen zu reden und angemessene Partner zum diskutieren zu finden. Jedoch sind dies leider meistens nur Einzelfälle.
Gespeichert unter: Society wake up! | Schlagworte: demagogik, eigen, Gesellschaft, individual, massen, Menschenbild, Regierung, selbstständig, Volk
Helden – ach was für ein Begriff… Ansicht findet man nirgends eine Definition wer denn nun genau ein Held ist…
irgendwann gabs mal im Englischunterricht ein Thema welche my everyday hero hieß… Sinn des ganzen war es den Kids zu vermitteln das man sich auch über die kleinen Sachen im Leben freuen soll, sich selbst mehr wahrnehmen und am besten noch Pfadfinder werden soll – was für ein Unfug.
Klar ist man, wenn man einer Oma über die Straße hilft für sie unter Umständen für 2 Sekunden ein „Held“ oder aber man gilt als Perverser der die alte Dame entführen will… nun ja im heutigen Überwachungsstaat sollte uns das nicht wundern, wenn sofort eins dieser blauen Autos um die Kurve gebrettert kommt man zwei korpulente Herren aussteigen, im gleichen Augenblick die letzten Donutreste auf den Boden fallen, sieht und einem Sprüche an den Kopf geworfen werden dass man die alte Frau nicht belästigen soll… aber ich schweife grad wieder ab.
Zurück zum englisch Unterricht – dieser zeigt den Kindern doch eigentlich, dass sie sich mit den kleinen Sachen zufrieden geben sollen – weg vom Nachvorne streben – nichts mehr vom zu den Sternen greifen – wenn man der heutigen Obrigkeit blind vertraut ist es doch am besten auf der Stelle zu treten – mitten im Leben zu versumpfen und sich in der breiten Masse einzuordnen und am aller liebsten für immer und ewig dableiben.
Damit dieses Prinzip umgesetzt werden kann wird ja auch allerhand Maßnahmen dafür eingeleitet – wir schließen Gymnasien, entwickeln sinnlose Rahmenlehrpläne, kürzen jegliches Geld für Bildung, nehmen auch dem letzten potentiellen Genie die Chancen sich zu verwirklichen.
Ja mal im Ernst, es ist doch gar nicht mehr gewollt ein Staat der Elite zu sein – das Land der Dichter und Denker- das Land in dem das Volk auch mal hinter die Kulissen blickt – sowas ist doch der Albtraum jedes Regierungschefs der heutigen Zeit. Ein Volk welches aktiv mitdenkt. Aber dennoch schmücken wir uns immer noch mit den Federn dieser Vergangenenzeiten. Eigentlich erbärmlich.
Hier ende ich erst einmal mit einem Zitat von Friedrich Nietzsche(Es ist gut mit einem Zitat abzuschließen, denn wenn jemand anders es schon am besten formuliert hat, und man selbst es nicht besser kann, dann stielt man eben von ihm… und verschafft sich einen starken Abgang!(das war Übrigends auch grad ein Zitat aus american history x XD)
„Niemand dankt dem geistreichen Menschen die Höflichkeit, wenn er sich einer Gesellschaft gleichstellt, in der es nicht höflich ist, Geist zu zeigen.“
Gespeichert unter: Society wake up! | Schlagworte: bildung, bildungssystem, brandenburg, erwartungen, gymnasium, leistung, lernen, noten, schüler, schule, wissen
Wir ihr schon aus dem Eingangszitat entnehmen könnt möcht ich kurz einige Gedanken über unser Bildungssystem freien Lauf lassen. Ich möchte auch nicht wieder in die ewige Jammerei über völlig verkappte Rahmenpläne,… fallen. sondern ein paar eindrücke meiner seits schildern.
„Bildung ist ein Thema, bei dem wir alle, Unterneher, Pädagogen, Politiker zusammen arbeiten müssen“ so Begann unser Werter Herr Rupprecht,
am vergangenen Wochenende die Bildungskonferenz Elbe-Elster. Die gesamte Aula des Elsterschloß-Gymnasiums war bis zum letzten Platz gefüllt mit Vertretern, der oben genannten Sparten. Nur kann es nicht sein das da noch jemand fehlt? RICHTIG! Man redet mal wieder über Bildung und lädt grade einmal 2 Schüler ein – ZWEI – toll oder? Das ganze Haus ist voll mit Leuten die darüber debattieren wie man denn die Bildung unserer Generation verbessern könnte, wo man ansetzen muss damit sich die Schüler auf die Zukunft vorbereitet fühlen, jedoch ist mal wieder die Schülermeinung total egal. Aber die ist es ja sowieso…
oder wurdet ihr schon mal gefragt was ihr wie anders machen möchtet? Wo ihr Defizite seht? Ich denke nicht.
Ich muss kurz von der Konferenz abschweifen, da uns dieser Faktor immens gestört hat, haben wir inzwischen eine Schülerinitiative gegründet „“Wir das Sängerstadt-Gymnasium…“ -Ein Gymnasium handelt “ Welche zwar sehr kritisch und am liebsten voll mit Zensur von unserem Direktor , dessen Arbeit ich sehr hoch schätze und der nach Absprache inzwischen auch unbedingt unsere Präsentation vor allen Gremien der Schule zeigen möchte, betrachtet wird, aber letztendlich ein rundum positives Echo bekam, denn es wird zeit das wir was am Thema Bildung ändern, das wir auf all die dreckigen flecke zeigen und anfangen sie zu bekämpfen.
so b@t: die Bildungskonferenz… es ging mal wieder los mit der Selbstdarstellung des Ministers. tolle Sache… reden kann er. deshalb ist er ja auch Politiker, nur warum verschwindet er nach seiner Rede sofort vom Podium und ist nicht mal bereit sich die Stellungnahmen anzuhören, Rede und Antwort zu stehen… ich muss doch sagen so etwas enttäuscht… wenn ein Politiker, in diesem Fall sogar ein „wichtiger“ Politiker, nicht einmal die Courage hat sich dem Publikum zu stellen. so hätte ich doch einige kritische Fragen gegenüber seiner Statements gehabt, vor allem der Spruch „wir müssen jeden einzelnen Schüler mitnehmen“ hat mich doch arg getroffen, davon das er im Abitur am liebsten aufgaben aus klasse 9+10 sehen würde, damit die Noten besser werden, lasse ich jetzt mal ab, das dies völliger Schwachsinn und pure Augenwischerei ist sieht glaube ich jeder. dieser Satz, „wir müssen jeden einzelnen Schüler mitnehmen“, trifft mich deshalb so hart, da er inzwischen den schulalltag in Brandenburg wiederspiegelt. was ist denn aus Gymnasiasten geworden? 24,6% der vergangenen 9.klassen waren versetzungsgefährdet… JEDER VIERTE!!! das muss man sich mal vorstellen, nicht eins zwei drei meins sondern eins zwei drei sitzengeblieben,… völliger Irrsinn. wie kann es sein das der elitärste Bildungsweg von Leuten bestritten wird die es schaffen in der 7. klasse einen Durchschnitt von 4,8 zu haben? Was erwartet man denn von solchen Leuten? kann mir das mal einer sagen? ich meine das sie ihr Abi, wenn überhaupt, in gleichem Rahmen schaffen, also sich eigentlich genauso gut verkneifen können, sei erstmals dahin gestellt, aber unter solchen Menschen leidet doch die Bildung – Lernatmosphäre strebt gegen nicht vorhanden, Leistungswille = 0, und das schlimme ist, man kann sie nicht einmal irgendwo isolieren, nein , sie müssen ja „mitgenommen“ werden – in meinen Augen kompletter Schwachsinn. aber ich gehöre ja auch zu den Schülern, also werd ich ja sowieso nicht gefragt.
jetzt werde ich erst einmal nenn Tee kochen, da ich innerlich grad sehr angespannt bin – ich glaube dieses Thema werden wir hier noch öfters tangieren.
*all the best