Einsortiert unter: Society wake up!
Wir alle sind abhängig!
Jeder einzelne von uns ist von den Menschen in seiner Umgebung abhängig. Angefangen bei der Familie, welche als gesellschaftliche Insantz immer den letzten Halt bietet bishin zu Lehrkräften, welche einem die Zukunft verbauen oder öffnen.
Ich möchte mich in den nächsten Zeilen jedoch über eine andere Art der Abhängigkeit auslassen, eine die sich nicht auf Macht, Geld oder Ähnliches stützt, eine Abhängigkeit, welche wir meines erachtens sogar selbst fördern.
Der Abhängigkeit nach dem, was wir nicht bekommen, dem Unerreichbarem.
Man gibt alles für sein Objekt der Begierde, jede freie Minute, jeder Augenblick wird dafür investiert, seinem unerfüllbarem Ziel näher zukommen, bis es irgendwann doch zum erfüllten Wunsch wird, sich das Unerreichbare doch in unsere Hände begeben hat und dann meist nur noch halb so viel von dem ursprünglichem Glanz behält.
Jedoch ist dies nicht nur bei Konsumgütern so, sondern auch bei Menschen den man gern näher sein möchte. Der menschliche Geist entwickelt in seinen abstrusen Stunden eine geistige Bindung zu einem anderen Menschen, welche um so fester gezurrt wird, um so weiter der Mensch von uns Weg steht. Vorallem beim männlichen Teil unserer Gesellschaft, wird dies deutlich, man trachtet danach die heimliche Liebe doch zu bekommen, die Frau der dunkelen Träume in den Armen zu halten. Wobei die Herren da wohl nicht allein sind. Jedoch wird wohl zu jedem Menschen den man trifft eine Bindung erstellt, je nach Faktoren, wie Attraktivität, Intellekt, etc mal fester und mal lockerer. Doch kurioser Weise schafft es der Geist immer und immer wieder einige weniger dieser Bindung so zu wählen, das ein Bindungsgeflächt entsteht, welches auf der einen Seite so stark ist, dass es durch nichts zu zerstören geht aber auf der anderen Seite den Anschein hat, nur eine kaum wahrnehmbare Dichte zu haben, mehr ein Faden als ein Strang zu sein…
Und grade diese Bindung wird von unserem Hirn in den Fokus gerückt, umstellt von Neonschildern prangert sie im geistigen Verwaltungszentrum über allem Anderen und wird zur obersten Maxime erhoben.Sodass sich der Mensch fügen muss, weil ob er will oder nicht, er förmlich gezwungen wird, sein Handeln schon gar zwanghaft diesem Strang anzupassen, stets mit der Hoffnung im Hinterkopf, dass doch noch eine gleichstarke Bindung daraus wird. Doch kann dies jemals noch geschehen, wenn einmal ein Ungleichgewicht besteht? oder bleibt es immer einfach nur ein Knoten, der stets dazwischen steht und maximal notdürftig zusammenhält?
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