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Wunden heilen nie es werden Narben
Narben werden immer zu einem gehören. Man kann sie zwar verstecken sie sind aber immer da. Egal was man macht man kann sie und das dazugehörige Erlebnis nie vergessen, es begleitet einen das ganze Leben über. Egal was man tut, man kann Narben nicht ungeschehen machen. Zwar gibt es kleine Narben, aber meist werden sie groß – sehr groß. Und solche Narben vergisst man nie. NIEMALS. Auch wenn sie unschöne Ereignisse repräsentieren, sie gehören nun mal dazu. Sie sind ein Teil des Lebens, ein schrecklicher unschöner Teil. Aber trotzdem sollten wir doch froh sein das es Narben gibt. Wer einmal eine Narbe bekommen hat, denkt beim nächsten Mal garantiert öfter drüber nach und überlegt sich genau, ob es sich lohnt das Risiko einzugehen. Ob es das wirklich Wert ist. Ob es überhaupt nötig ist. Ob man sich die Zeit nicht sparen kann.
Blutgruppen
Es ist erstaunlich wie sehr doch unsere Genetik in den Alltag wirkt. Wie jeder weiß gibt es 4 Blutgruppen. Zwei davon sind besonders AB und 0. Die eine, AB, ist die egoistischste, selbstsüchtigste, sie nimmt sich von allen ist aber nur dazu bereit sich selbst etwas zu geben. Die andere, 0, ist die offen herzigste, sie gibt allen etwas ohne zu fragen. Sie bekommt aber von niemandem etwas außer von ihr selbst. Wahrscheinlich wird es irgendwann soweit kommen, dass es nur noch AB gibt. Nur noch egoistische, selbstsüchtige Wesen, die es nicht mehr nötig haben auch an alle anderen zu denken, nicht nur an sich selbst. Ist es den in der „großen Welt” nicht genau so? Die Leute die gern helfen, die sich den Arsch für alle anderen aufreißen, die sind es doch die ausgenutzt werden. Mit ihnen kann man es ja machen, sie sind ja eh immer da. Wird es den der Rest irgendwann mal begreifen? Ich möchte nur einmal den Moment erleben in dem sie dann dastehen und keiner mehr zu ihnen hält sie allein sind, genau so wie die anderen, aufopferungsvollen, denen ja nur Beachtung geschenkt wird wenn es einem mal schlecht geht. In der restlichen Zeit können sie sehen wo sie bleiben, es interessiert doch eh keinen.
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Wir alle sind abhängig!
Jeder einzelne von uns ist von den Menschen in seiner Umgebung abhängig. Angefangen bei der Familie, welche als gesellschaftliche Insantz immer den letzten Halt bietet bishin zu Lehrkräften, welche einem die Zukunft verbauen oder öffnen.
Ich möchte mich in den nächsten Zeilen jedoch über eine andere Art der Abhängigkeit auslassen, eine die sich nicht auf Macht, Geld oder Ähnliches stützt, eine Abhängigkeit, welche wir meines erachtens sogar selbst fördern.
Der Abhängigkeit nach dem, was wir nicht bekommen, dem Unerreichbarem.
Man gibt alles für sein Objekt der Begierde, jede freie Minute, jeder Augenblick wird dafür investiert, seinem unerfüllbarem Ziel näher zukommen, bis es irgendwann doch zum erfüllten Wunsch wird, sich das Unerreichbare doch in unsere Hände begeben hat und dann meist nur noch halb so viel von dem ursprünglichem Glanz behält.
Jedoch ist dies nicht nur bei Konsumgütern so, sondern auch bei Menschen den man gern näher sein möchte. Der menschliche Geist entwickelt in seinen abstrusen Stunden eine geistige Bindung zu einem anderen Menschen, welche um so fester gezurrt wird, um so weiter der Mensch von uns Weg steht. Vorallem beim männlichen Teil unserer Gesellschaft, wird dies deutlich, man trachtet danach die heimliche Liebe doch zu bekommen, die Frau der dunkelen Träume in den Armen zu halten. Wobei die Herren da wohl nicht allein sind. Jedoch wird wohl zu jedem Menschen den man trifft eine Bindung erstellt, je nach Faktoren, wie Attraktivität, Intellekt, etc mal fester und mal lockerer. Doch kurioser Weise schafft es der Geist immer und immer wieder einige weniger dieser Bindung so zu wählen, das ein Bindungsgeflächt entsteht, welches auf der einen Seite so stark ist, dass es durch nichts zu zerstören geht aber auf der anderen Seite den Anschein hat, nur eine kaum wahrnehmbare Dichte zu haben, mehr ein Faden als ein Strang zu sein…
Und grade diese Bindung wird von unserem Hirn in den Fokus gerückt, umstellt von Neonschildern prangert sie im geistigen Verwaltungszentrum über allem Anderen und wird zur obersten Maxime erhoben.Sodass sich der Mensch fügen muss, weil ob er will oder nicht, er förmlich gezwungen wird, sein Handeln schon gar zwanghaft diesem Strang anzupassen, stets mit der Hoffnung im Hinterkopf, dass doch noch eine gleichstarke Bindung daraus wird. Doch kann dies jemals noch geschehen, wenn einmal ein Ungleichgewicht besteht? oder bleibt es immer einfach nur ein Knoten, der stets dazwischen steht und maximal notdürftig zusammenhält?
Einsortiert unter: Society wake up! | Schlagwörter: Freundschaft, Geborgenheit, Gesellschaft, Glück, Leben, Liebe, menschlich, Partnerschaft, Sinn, Zuversicht, Zweisamkeit
Erst einmal möchte ich hiermit meinen eigenen Haufen Bytes in den Weiten des Internets wieder revitalisieren. Mir mein gedankliches Schlachtfeld wieder eröffnen und den modernen Kriegern in Form von Ideen und Gedanken die Bahn ebenen, ihren aussichtslosen Kampf anzutreten – den Kampf gegen den Wahnsinn der Gesellschaft.
Anregung dazu ist ein gemeinschaftlicher Abend, welcher sich vom ursprünglichen Ziels des “total Abschusses” zu einer gepflegten Debatte über den Zweck des menschlichen Seins und seiner Maroditäten wandelte. Junge Geister haben unter dem Einfluss von stilvollem Jazz, schwerem Whiskey und dynamischer Geselligkeit die kontroversesten Ansichten.
Vor allem die Diskussion um das Thema Nummer eins von jungen Damen und Herren – den vermeidliche CoErzeuger ihrer Nachkommen – blieb doch an mir haften.
Meine Gäste , stimuliert durch diverse photografische Impression, begannen über Vorlieben und Wünsche ihren zukünftigen Partner betreffend zu philosophieren. Von wohlgeformten Waden bis hin zu markanten Augen wurde das Gespräch auf einer Ebene geführt, welche jegliche optische Vorlieben zu Tage brachte. Man unterhielt sich anerkennend über potentielle Manifestationen dieser Vorlieben. Diese Situation ist wohl nicht nur unter Männern so schon tausende Male zu abendlicher Stunde in globalen Wohnzimmern geführt worden.
Was nun aber prägend war, war der Umschwung auf die inneren Werte, sowie die Moralvorstellungen, welche jeder der Anwesenden von Kind an impliziert bekam. Hier traten eindeutige stärkere Barrikaden in der Argumentation auf. Und dies ist genau der Punkt, der mich so nachdenklich stimmt. Ist es nicht eigentlich hier viel wichtiger gegenseitige Anerkennung zu zeigen und Toleranz zu üben? Nicht, dass jemand auf die Idee kommt, unsere lustre Runde hätte sich hier verstimmt oder sich gar der Freundschaft entsagt, viel mehr war es ein Randbemerkung, doch blieb sie hängen.
In meinen Augen ist es doch nicht nur die Summe der Moleküle, welche den Menschen zum Menschen macht. Ein Mensch ist mehr als seine bloße physische Hülle, egal wie man dieses Etwas nun bezeichnen möchte. Warum sollte dann dieser Aspekt so stark vernachlässigt werden? All die publizistischen Artikel, welche immer wieder die Verantwortungslosigkeit meist junger Eltern gegenüber ihren Nachkommen anprangern, wirft diese Betrachtung in ein ganz anderes Licht. So scheitern wohl all jene Zusammenkünfte, welche ihre Basis an der Oberfläche begründen, da das “Mehr” im Menschen doch nach anderem verlangte. Einfach weil das Etwas dann doch nicht dazu in der Lage war mit dem unserem gleich zuschwingen…
Aber nach was verlangen wir denn nun? Wohin strebt der Mensch der glückselig werden will, indem er sich jemandem Hingibt, Liebe erfährt und Vertrauen schenkt? Diese Fragestellung stellt meinen Blinkwinkel auf zwischenmenschliche Beziehungen an ein ganz andere Stelle. Ist es wirklich der Partner, von uns glorreich als “der bzw. die Freund_in” hervorgehoben, welcher uns alle Bedürfnisse erfüllt oder haben wir letztendlich doch eine Beziehung mit unserem ganzen Umfeld? Ich glaube letzteres trifft am ehesten zu, was wäre der Alltag ohne den nervenden Nachbarn, welchem man am liebsten den verhassten Hund zum Frühstück servieren würde oder ohne den Kollegen, welchen man jeden Tag um sich hat und fest in den Tagesritus integriert hat.
Oftmals wird jedoch dieses Feld als Selbstverständlich angesehen, natürlich bringt der Kollege ein Kaffe mit und der Nachbar bekommt letztendlich doch das abgegebene Paket unbeschadet ausgehändigt. Seinem “Partner” jedoch schenkt man die volle Anstrengung und den gesamten Fokus der Aufmerksamkeit. Man sammelt das letzte Geld für ein gemeinsames Dinner oder verschiebt all die selbstverständlichen Lebensgenossen, um doch noch unbedingt zur Probe der Generalprobe des Auftritts seines “Auserwählten” zu kommen.
Ich denke unser Umfeld, welches letztendlich in seiner kompletten Gesamtheit, also mit allen geliebten und verhassten Beteiligten, ist es, welches uns dazu bringen kann glücklich zu werden.
Jedoch bleibt da die Frage offen, ob man hier wirklich effektiv eingreifen kann, ob man wirklich “des Glückes eigener Schmied” sein kann oder doch wieder nur ein Sklave der Gesellschaft und all ihrer subtilen Ausbildungen ist. Kann man denn überhaupt wirklich glücklich werden, im hier und jetzt?