™at the mercy of progression«


Wahre Freiheit ist grenzenlos!
12. März 2009, 20:53
Gespeichert unter: Society wake up!

„Wir haben das Glück, dass wir in einem Land leben, in dem wir in Freiheit leben.“ Sinngemäß wurde dieser Ausspruch am heutigen Tag von einer meiner Kommilitonin geprägt.

In meinen Augen trifft ihr Ausspruch eigentlich völlig ins Schwarze, wenn es um das geht, was der Staat gerne möchte, das wir es denken. Doch wenn man sich einmal genau umschaut sieht man viele Freiheiten die eigentlich gar keine sind und noch viel mehr Grenzen, die uns in unserer offenen modernen Welt gesetzt werden.

Meine Mitschülerin wollte natürlich sofort Beispiele hören und war ganz entsetzt, das ich eine konträre Meinung an den Tag lege. Erstes Beispiel ist die Politik. Sie wetteiferte sofort damit, dass wir doch mitbestimmen können, wir dürfen aller 4 Jahre den Bundestag wählen.

Doch wo ist das Freiheit? Ist es wirklich Freiheit, wenn wir aller vier Jahre, andere Repräsentanten wählen dürfen und nicht die Freiheit haben, aktuelle Tagespolitik mitzugestalten. Wir, das Volk, haben auf Bundesebene keinerlei Chancen etwas, was uns nicht passt zu Verändern. Wo ist die Freiheit der Partizipation? Wo ist die Freiheit selbst zu entscheiden wer unser Staatsoberhaupt wird? Wo frage ich mich.

Dann drängt sich mir förmlich die Frage auf, warum müssen wir z.B. eine Mülltonnenpauschale bezahlen? warum müssen wir Abwasseranschluß nehmen? Warum müssen wir den kostengünstigen Atomstrom verschmähen und in teurere pseudo Alternativen investieren? Wo ist die Freiheit, dass wir wählen dürfen was gut und schlecht für uns ist?

Sind wir dazu etwa zu unfähig? Sind wir gar nur ein ungebildeter Haufen und Ballast im System der Entscheider?

 

-to be continued-

 


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Freiheit ist längst nicht mehr grenzenlos. Es kommen immer mehr Menschen, die uns Vorschriften machen. Das ist der Preis für das Zusammenleben in einer Gemeinschaft. Und da Wirtschaft und Globalisierung immer mehr in die Politik mit eingreifen, werden wir in unserer Freiheit, Dinge zu entscheiden, immer weiter zurück gedrängt. Andere Frage: Wer ist denn noch bereit, die Verantwortung für sein Handeln zu tragen? Je mehr wir an Freiheit zugesprochen bekommen, desto mehr Pflichten haben wir auch. Die Masse wird verschwindend gering, wenn man nun noch jemanden finden will, der auch mit den Konsequenzen der Freiheit leben kann.

Kommentar von schwindelfrei




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