Gespeichert unter: Society wake up! | Schlagworte: Emanzipation, Frau, Geschlecht, Gleichberechtigung, Mann

Es gibt schon interessante Ansichten, die Frauen über Männer hegen.
Die heutige Frau kämpft stets und ständig für eine Gleichberechtigung der Geschlechter. Sobald ein Mann einer Frau vorgezogen wird, erfolgt ein Schrei nach Frauenrechten, Anti-Diskriminierungs-maßnahmen,… Doch frage ich mich ist das nicht genauso diskriminierend? Warum kann es nicht einfach sein, dass der Mann einfach überzeugender im Vorstellungsgespräch war? Nein diese Möglichkeit kommt ja gar nicht in Frage, denn man geht ja davon aus, dass alle Menschen von Grund auf gleich sind. Oder etwa nicht? Auch das oft angebrachte Argument, Frauen werden statistisch besser bezahlt, trotz gleicher Qualifikation. Ich denke die Bezahlung hängt nicht primär von der Qualifikation ab, viel mehr von den Leistungen des Individuums und da spielt es keine Rolle ob nun Kollege H. den neuen Auftrag an Land gezogen hat oder Kollegin F. Außerdem haben uns einige Studien gezeigt, das , was ja eh schon bekannt ist, Frau M. im Berufsleben weniger aktiv ist als Herr N., dass sie mehr Teilzeit arbeitet, dass sie die einfacheren Jobs bevorzugt und keineswegs so karrierefixiert ist wie er. Auch der Fakt, der in Ba-Wü jetzt eintritt, „Im Rahmen des Sofortprogramms der Bundesregierung muss darauf geachtet werden, dass junge Frauen entsprechend ihrem Anteil an den Ausbildungsplätzen berücksichtigt werden.“ Wo kommen wir denn dann hin? Wenn man als Unternehmer die Auflage bekommt, dass man die Frau einzustellen hat, nicht weil sie besser ist sondern weil sie eine Frau ist. Totale Gleichberechtigung. Aber die ist es ja gar nicht, nach der die emanzipierte Frau strebt.
Vielmehr trachtet die „moderne Frau“ nach der Bevorteilung des eigenen Geschlechts.
Wer mir das nicht glaubt, soll mir bitte die Frauenrechtlerin zeigen, die eine gemeinsame Wehrpflicht fordert!
Dies ist nicht der einzige Punkt, ok auch die Väter dürfen inzwischen in den Erziehungsurlaub gehen, wenigstens ein kleiner Schritt, es fängt doch schon bei Kleinigkeiten in unserem Alltag an, sobald ein Mann erzählt, er sei „Hausmann“ ,wird er nur noch von allen Seiten belächelt. Auch wenn der Herr Alleinerziehender-Vater auf dem Mutter Kind-Parkplatz parkt, gnade ihm Gott, dass keine emanzipierte Frau vorbei kommt und dort parken möchte. Wir in Deutschland haben noch das Glück der Schuluniformenfreiheit, nicht wie einige unserer Nachbarländer, allen voraus England. Mädchen steht es frei zwischen Faltenrock und Hose zu wählen, den Jungen ist es vorbehalten, mit langer Hose zu erscheinen. Bei Wind und Wetter. Als ein englischer Schüler nun im Sommer, bei starker Hitze, es nicht mehr in der Hose aushielt, erschien er im Rock einer Mitschülerin. Darauf ihn bekam er durch seine „Sittenwidrigkeit“ einen Schulverweis. - Gleichberechtigung?
Gespeichert unter: Gott und die Welt | Schlagworte: Bessinlichkeit, Christmas, Feiertage, Geschenke, Weihnachten
Weihnachten – die Zeit des Friedens und der Liebe.
Doch ist dies wirklich so? Wer erinnert sich denn an Weihnachten an die Geburt Jesus? Wie viele all der „Weihnachtsfans“ gehen denn in die Kirche und viel wichtiger noch, wie viele wissen überhaupt warum sie Weihnachten zelebrieren?
Weihnachten wird genau wie alle anderen Feiertage immer mehr kommerzialisiert. Sieht man schon am Weihnachtlichen Sinnbild, dem Weihnachtsmann, dressed by CocaCola Company. Ein purer Werbeträger. Jedoch soll dies nicht das Thema dieses Eintrages werden.
Ich möchte mich kurz mit den Menschen zu Weihnachten beschäftigen. Der eigentliche Weihnnachtsdenkschalter wird ja nicht erst am Heilig Abend umgelegt sondern schon viel eher, wenn es darum geht, Weihnachtsgeschenke zu finden, einen Baum zu kaufen, das Festtagsessen vorzubereiten und zu planen, das Haus zu dekorieren und am wichtigsten, gute Laune einzuüben.
Weihnachten ist doch inzwischen nur noch selten wirklich ein Fest der Familie. Zwar treffen sich Jahr für Jahr alle noch für ein oder zwei Stunden um „gemütlich“ die Bescherung abzugreifen gemeinsam zu verbringen. Hierbei wir natürlich versucht so freundlich und weihnachtlich wie möglich zu sein. Eine enorme Ansammlung von aufgesetzter Freundlichkeit. Beim Auspacken der Geschenke hört man dann von den Kindern oft vorgetäuschte AHHHHHs und OOOHHHs viel gespielte Freude über den zwölften handgestrickten Pullover von Oma oder die echte Norwegische Wollmütze – Style 1932. Am Schlimmsten kommt’s dann, wenn die Kindern den Dreh der augenscheinlichen Freude noch nicht heraus haben und sich über die Geschenke beklagen, und anfangen zu quengeln wo denn die Playstation oder die X-Box versteckt sei. Dies ist dann der Zeitpunkt an dem die Eltern ihre mit aller Mühe drapierte Weihnachtswelt bröckeln sehen und beginnen die nervliche Anspannung abzulassen und ihren Frust ausleben.
Aber eine noch größere Belastung als für die Nerven gibt es für das Eheleben. Wehe dem der die Geschenke nicht sorgsam auswählt, so Gnade Gott wenn der Ehemann seiner Frau die teure Antiageing Creme zu kommen lässt und oben drein noch einen Wärme-Massagekissen. Damit ist der Stress vorprogrammiert, denn Sie fühlt sich alt und hässlich und er darf es ausbaden. Aber andersherum ist es genau das Selbe, was soll er denn sagen, wenn er von seiner „Herzdame“ ein Kamasutrabuch und Epilierer bekommt? „Ja Schatz, du hast Recht, ich bin unkreativ im Bett und habe meinen Haarwuchs nicht Unterkontrolle. Bloß gut hast du an mich gedacht!“?!
Weihnachten ist nicht ohne Grund die Zeit mit der höchsten Scheidung und Selbstmordrate.
Aber dennoch hoffe ich, dass ihr eine angenehme Weihnachtszeit verbringen konntet. Mit echter Freude und realer Gemeinschaft.
Merry Christmas…
Gespeichert unter: Society wake up! | Schlagworte: Abhängigkeit, Freundschaft, Gesellschaft, Internet, Onlinesucht, Problemkinder, Realitätsverlust, Sucht, Vorurteile
„Zwei Millionen Onlinesüchtige leben in Deutschland“ (www.onlinesucht.de)

Auf in die Onlinewelt
Zwei Millionen Menschen verbringen über 35 Stunden ihrer Woche im Internet. Größtenteils auf der Suche nach Online Sexabenteur oder auf dem Weg zur besten „Elfe“ des Servers.
Eine ernste Sache, denn dies sind alles Menschen die ihr reales Leben gegen eine virtuelle Alternative eintauschen. Doch wo fängt das alles an?
Man erwischt sich ja selbst ab und an beim sinnlosen hin und her klicken, YouTube Videos ansehen, Webshops durchwühlen und permanent im ICQ online sein, um ja nichts zu verpassen. Doch einige Mitmenschen gehen dann noch einen Schritt weiter. Sie opfern ihre Persönlichkeit für eine „schönere Variante ihrer selbst“. Es wird uns ja auch einfach gemacht, knuddels.de, second life, imvu, wow,… all diese Portale bieten uns die Möglichkeit mit wenigen Mausklicks all unsere kleinen Fehler und Macken auszubügeln und als perfektes virtuelles Wesen für alle anderen sichtbar durch das WWW zu wandern. Augenscheinlich schmücken sie sich damit all dies auch noch ohne großen Eigennutzen zu machen, nämlich kostenlos. Ein völliger Neuanfang und das ohne Kosten und Schwierigkeiten. Doch wenn man etwas genauer hinsieht merkt man sofort, dass sie doch nicht ganz so wohltäterisch sind wie sie gern scheinen mögen. Sie kosten uns unser wertvollstes, unsere Zeit. Unsere Lebenszeit.
Viele geben ihre realen Freunde, Güter und Werte auf um in der Onlinewelt nicht der kleine zahnbespanngte, übergewichtige Junge zu sein, sondern der mit Muskeln übersähte, berüchtigte und gefürchtete Held des Servers. Hier frage ich mich dann doch woher kommt das? Was treibt jemanden dazu sein Leben beschränkt auf zwei Quadratmeter zu führen und auf das Tippen und Klicken zu beschränken. Es ist belegt, dass die Menschen reale Verbindungen zu ihren Onlinefreunden aufbauen, sie sogar vor ihre realen Freunde stellen. Auch das vor allem der männliche Teil unserer Bevölkerung einen enormen Kick beim Online Sex bekommt. Sei es durch das aus anonyme Ausleben aller Fantasien oder durch die unbegrenzten Möglichkeiten, wenn denn dann aus dem 63 jährigen Holger die kleine unschuldige Clarissa wird, welche mit ihrer unschuldigen Art allen Herren den Kopf verdreht.
Ich denke das Hauptproblem hierbei ist die Intensität der realen Kontakte und die hohe Akzeptanz unserer Gesellschaft. Es juckt doch heute keinen mehr wenn der Streber aus der ersten Reihe nicht auf den angesagten Partys zu gegen ist. Keiner bemerkt wenn er nur allein auf seinem Platz sitzt und die neusten Raidinstanzen auswendig lernt, um dann sobald er wieder in seiner Welt ist, vor seinen „Freunden“ zu brillieren. Warum jedoch sind diese Freunde nur dort zu Gange? Wo sind all die Menschen um ihn herum? Wo sind all jene, die ihn jeden Tag treffen?
Weit weg.
Denn er bedient das Klischee des Nerd und wer will schon mit dieser gesellschaftlich geächteten Gruppierung gesehen werden? Wer will schon zu den Freaks zählen? – Keiner –
Jedem ist es viel wichtiger das „angesagte“ Image zu wahren, den Vorurteilen seiner Mitmenschen und „Freunde“ gerecht zu werden um ja ihre „Achtung“ zu erhalten und den falschen Freundschaften zu brillieren. Jetzt frage ich mich jedoch wer von den beiden hat keine Freunde? Der, der sich auf Grund seiner vermeidlichen Freunde davon abbringen lässt das zu tun was er für richtig hält, oder der der sich aufopfert um wenigstens etwas Beachtung zu bekommen?
ANHANG: Es gibt natürlich Ausnahmen, so schaffen es einige den Bogen zwischen Onlineleben und Realität zu bekommen. Und auch gibt es Menschen, die ihren bestehenden Freundeskreis online „erweitern“ um über spezielle Interessen zu reden und angemessene Partner zum diskutieren zu finden. Jedoch sind dies leider meistens nur Einzelfälle.